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Hierzu eine kurze Betrachtung:
Seit meinem 6. Lebensjahr habe ich Fremdsprachen gelernt - auf einem etwas merkwürdigen Weg. Mein Vater war Gymnasiallehrer (Sprachen) und fand es sehr wichtig, dass seine 4 Kinder rechtzeitig Fremdsprachen kennenlernen - weil niederländisch nun nicht gerade eine Weltsprache ist.
Seine Lernmethode war ziemlich unorthodox, denn bei uns wurde aus diesem Grunde abends die Bibel in 4 Sprachen gelesen: das älteste Kind las zunächst französisch, das zweite englisch, das dritte (ich!) deutsch und der Kleinste durfte in holländisch folgen, was der Vater vorlas. Manchmal gab es auch Latein, aber das mussten wir nicht lernen! Natürlich lasen wir nicht gleich ganze Kapitel und verstanden haben wir auch nicht alles, aber auf diesem Wege lernten wir jedenfalls Sprachklang und -Melodie.
Ich verwende immer mehrere Wörterbücher gleichzeitig, weil es oft auf Nuancen ankommt in einer Fremdsprache. Online bewährt sich dict.cc. Trotzdem gibt es noch genügend Schwierigkeiten, gerade bei der oft technisierte Fachsprache des Internet. Das ist auch sicherlich die größte Hürde für ältere Internetteilnehmer und eine wirkliche Lösung ist da wohl nicht zu erwarten. So werden wir uns weiter "behelfen" müssen, aber ich bin davon überzeugt, dass zumindest die Programmentwerfer nicht schlafen und in absehbarer Zeit gute automatische Übersetzungen in mehreren wichtigen Sprachen auf den markt kommen werden.
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